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Der Blaue Pfau

(Pavo cristatus )

 

Die Pfauen gehören zu den größten Hühnervögeln und haben hohe Läufe, die bei den Männchen mit kräftigen Sporen, mit denen sie sich im Kampf verteidigen, versehen sind. Die Schwanzfedern bei den Männchen sind außerordentlich lang und prachtvoll gefärbt. Sie ragen weit über den eigentlichen Schwanz hinaus. Und bilden eine lange Schleppe, die beim Balzen zu einem Rad aufgefächert wird. Das Gefieder ist lebhaft gefärbt in grün, blau, weiß und rot. Um die Augen findet sich eine federlose Zone und auf dem Kopf eine Art Federkrönchen.

Das Muster des Rades dient sowohl als Balzgefieder als auch zum Schutz vor Feinden. Denn bei plötzlichem Aufstellen des Rades wirken die bunten Tupfen wie viele Augenpaare, die zu einem größeren Tier gehören.

Das Weibchen hat ein stumpfes, gesprenkeltes, braunes Gefieder, das eine gute Tarnung im Wald-, Busch- und Moorland bietet. Der wilde Pfau lebt in hügeligen Waldgebieten in Wassernähe. Seine Ursprüngliche Heimat ist Indien. Heute ist er in Zuchtform überall verbreitet.

Das Weibchen baut sich ein Nest versteckt im Dickicht oder auch in Höhlungen von Baumstämmen oder verlassenen Bauten. Gewöhnlich legt die Henne drei bis fünf Eier, die innerhalb von 28 Tagen ausgebrütet werden. Die Jungvögel wachsen nur langsam. Bei jungen Männchen wird die volle Länge der Ferderschleppe erst mit drei Jahren erreicht. Diese kann bis zu 1,60 m lang werden.


Webcam Blauer Pfau
Donnerstag, 14.12.2017,16:26 Uhr.
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